Die richtige Planung eines Wintergartens

Es wird immer kälter draußen, der Winter steht vor der Tür – die Zeiten, in denen man gemütlich draußen im Garten sitzen kann, sind leider vorbei. Um den Blick auf euren Garten dennoch auch in der kalten Jahreszeit genießen zu können, wäre ein Wintergarten doch vielleicht genau das Richtige? Mit dem 123Gartenplaner könnt ihr diesen ganz einfach in eurem Garten einplanen. In diesem Beitrag erklären wir euch, was ihr dabei beachten solltet.

Garten

Florian Strauß
Florian Strauß
· 3 min Lesedauer
Wintergarten

Die Genehmigung

Abhängig davon, welche Größe und welche Art des Wintergartens ihr euch für euren Garten vorstellt, ist es möglich, dass ihr dafür eine Baugenehmigung einholen müsst. Bevor ihr also damit beginnt, euren Wintergarten zu planen, solltet ihr beim zuständigen Amt in Erfahrung bringen, ob ihr eine Genehmigung für die Umsetzung des Baus benötigt.

Welcher Wintergarten soll es werden?

Es gibt verschiedene Arten von Wintergärten. Welcher soll es also werden?
Zum einen gibt es sogenannte kalte Wintergärten, die hauptsächlich für die Überwinterung von Pflanzen genutzt werden und unbeheizt sind. Dennoch kann sich auch diese Art Wintergarten im Winter durch die Sonne genug aufwärmen, um gemütlich darin sitzen zu können.

Im Gegensatz dazu gibt es natürlich auch warme Wintergärten, die beheizt werden und somit das gesamte Jahr als Wohnraum genutzt werden können.

Dazwischen liegen Mischformen oder mittelwarme Wintergärten, die nur eingeschränkt beheizt werden und nicht so stark isoliert sind, wodurch sie sich nicht ganzjährig nutzen lassen.

Welche Form soll euer Wintergarten aber haben? Vom Anlehn-Wintergarten – der vermutlich einfachsten und kostengünstigsten Variante – über verspielte Polygon-Wintergärten bis hin zu der vermutlich aufwendigsten Version des Über-Eck-Wintergartens mit Panorama-Blick ist hier vieles möglich!

Die Ausrichtung

Wenn ihr euch über Art und Form eures Wintergartens Gedanken gemacht habt, ist noch zu entscheiden, welche Ausrichtung zur Sonne dieser haben soll. Die Sonneneinstrahlung hat einen maßgeblichen Einfluss auf das Klima und die Wärme in einem Wintergarten.

Richtet ihr den Wintergarten nach Norden aus, so bekommt er die geringste Sonneneinstrahlung. Er bleibt zwar im Sommer dadurch kühl, aber muss im Winter stark beheizt werden, um sich darin aufhalten zu können.

Entscheidet ihr euch für eine Ausrichtung nach Osten, so könnt ihr beim Frühstück darin die Morgensonne genießen, wobei sich der Wintergarten nicht zu stark aufheizt. Gegen Abend könnte es bei dieser Ausrichtung allerdings schnell kühl darin werden, sodass ihr nachheizen müsst.

Wenn ihr euren Wintergarten nach Süden ausrichtet, bekommt er die maximale Sonneneinstrahlung. Deshalb solltet ihr dabei unbedingt eine vernünftige Beschattung einplanen und auch gute Be- und Entlüftungmaßnahmen treffen, damit sich euer Wintergarten nicht all zu sehr aufheizt.

Bei einer Ausrichtung nach Westen heizt sich euer Wintergarten über den Tag auf, da er die späte Mittags- und die Abendsonne abbekommt. Dadurch wird es darin abends zum Teil sehr warm.

Die richtige Größe

Zu guter Letzt solltet ihr euch noch Gedanken über die Größe eures Wintergartens machen. Diese hängt natürlich maßgeblich davon ab, wie ihr ihn nutzen möchtet. Die Größe eures Wintergartens sollte natürlich auch in einem angemessenen Verhältnis zu eurem Haus und Garten stehen. Ratsam ist es, mit mindestens 12 bis 15 Quadratmetern zu planen, damit ihr bequem mit mehreren Personen an einem Tisch darin sitzen könnt, ein paar Pflanzen Platz finden und ihr auch noch genug Bewegungsfreiheit und Durchgangszonen habt.

Wir wünschen euch viel Spaß bei der Planung eures Wintergartens mit dem 123Gartenplaner!

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