Die richtige Planung und Nutzung eines Komposters

Wusstet ihr, dass ihr mit dem 123Gartenplaner auch einen Komposter in eurem Garten einplanen könnt? Warum das sinnvoll ist und worauf ihr dabei achten solltet, erklären wir euch in diesem Beitrag.

Gartentipps

Florian Strauß
Florian Strauß
· 3 min Lesedauer
Komposter

Warum ist ein Komposter sinnvoll?

Habt ihr zwar einen Garten, aber noch keinen Komposter darin, dann entsorgt ihr vermutlich alle eure biologisch abbaubaren Abfälle in einer kostenpflichtigen Biotonne. Aber in einem Komposter ist ein großer Teil eurer Garten- oder Küchenabfälle deutlich kostengünstiger und besser aufgehoben! Denn beim Kompostieren produziert ihr mit euren Abfällen auch gleichzeitig noch einen hochwertigen Naturdünger.

Was darf und darf nicht in den Komposter?

Damit euer Kompost nicht anfängt zu faulen oder zu stinken, sondern vernünftig verrottet, ist das richtige Verhältnis zwischen Stickstoff und Kohlenstoff wichtig: Anstreben solltet ihr ein etwa 20:1-Verhältnis zwischen Kohlenstoff und Stickstoff. Zu den kohlenstoffreichen Abfällen gehören beispielsweise Bioabfälle oder Kaffeesatz und zum Beispiel Laub oder Baumschnitt sind den stickstoffreichen Abfällen zuzuordnen. Neben diesen genannten Abfällen können übrigens unter anderem auch Eierschalen, Obst- oder Gemüsereste und verwelkte Pflanzen gerne im Komposter landen.
Aber Achtung: Es gibt einige Abfälle, die ihr in Küche oder im Garten produziert, die nicht auf den Kompost dürfen! Etwa Fleisch, Knochen, gekochtes Essen, oder auch gespritztes Obst sind definitiv ungeeignet für euren Komposter.

Welcher Komposter ist am besten geeignet?

Generell sollte ein Komposter nicht zu klein gewählt werden: Mindestens einen Meter in Breite und Höhe empfehlen wir. Natürlich ist es aber ebenfalls möglich, einfach mehrere kleine Komposter in eurem Garten zu verteilen. Bezogen auf die Art des Komposters eignen sich für kleinere Gärten am ehesten Thermokomposter – diese sind nämlich recht kompakt, aber beschleunigen dafür die Kompostierung durch anhaltende Wärme. Für größere Gärten eignet sich hingegen auch ein offener Komposthaufen oder ihr entscheidet euch für das Kompostieren in einem Behälter, falls ihr euren Kompost eher verstecken wollt. Für diese Kompostbehälter können zudem verschiedenste Materialien verwendet werden: Von Holz und Paletten über Metall oder Stein bis hin zu alten Autoreifen oder sogar Stroh ist hier vieles möglich.

Der richtige Standort

Bei der Standortwahl für euren Komposter in eurem Garten gibt es ebenfalls einige Aspekte zu beachten. Auf der einen Seite sollte euer Komposter natürlich nicht allzu weit vom Haus entfernt sein, damit ihr kurze Wege habt, um eure Abfälle aus der Küche dort zu entsorgen. Auf der anderen Seite ist darauf zu achten, dass sein Standort grundsätzlich halbschattig und nicht sonnig gewählt ist, da euer Kompost sonst austrocknen kann. Stellt euren Komposter auch windgeschützt und auf fruchtbarem, lockeren Boden auf und achtet darauf, dass er möglichst vor starkem Frost geschützt ist. Da ein Komposter möglicherweise kleine Gäste wie Mäuse anlocken und auch mal etwas unangenehm riechen kann, empfehlen wir, die Platzierung vielleicht auch mit euren Nachbarn zu besprechen. 😉 Kleiner Tipp: Im Sommer bietet es sich an, euren Kompost leicht zu bewässern, um ein Austrocknen zu verhindern!

Einen Komposter selber bauen
Wie ihr auch als eher unerfahrene Heimwerker aus verschiedenen Materialien einen Komposter selber bauen könnt, erfahrt ihr in dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung!

Wir wünschen euch viel Spaß bei der Planung eines Komposters in eurem Garten mit dem 123Gartenplaner!

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