Gartentipps: Was im Juli im Nutzgarten zu tun ist

Im Frühjahr habt ihr alles dafür vorbereitet, um im Sommer eine reiche Ernte zu haben – deshalb ist jetzt in eurem Nutzgarten Hochsaison! Neben der Ernte gibt es dort aber auch noch einige weitere Dinge im Juli zu tun – wir erklären euch in diesem Beitrag, welche das sind.

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Gartentipps

Florian Strauß
Florian Strauß
· 3 min Lesedauer

Im Frühjahr habt ihr alles dafür vorbereitet, um im Sommer eine reiche Ernte zu haben – deshalb ist jetzt in eurem Nutzgarten Hochsaison! Neben der Ernte gibt es dort aber auch noch einige weitere Dinge im Juli zu tun – wir erklären euch in diesem Beitrag, welche das sind.

Die Ernte

In eurem Nutzgarten ist im Juli wirklich einiges los: Habt ihr Möhren, Kohlrabi, Knollensellerie, Radieschen oder auch Rettich, Tomaten, Gurken oder Zucchini gesät, könnt ihr hier bereits mit der Ernte beginnen. Wenn sich auch Kartoffeln in euren Beeten finden lassen, dann könnt ihr auch diese nach Bedarf bereits ernten. Dabei solltet ihr aber darauf achten, dass zu tun, bevor die Blätter vergilben! Auch Zwiebeln könnt ihr bereits im Juli ernten – am besten, wenn die Röhrenblätter umknicken und vergilbt sind. Zwiebeln solltet ihr allerdings noch einige Tage nach dem Ausgraben auf dem Beet oder den Zaun gehängt zum Trocknen liegen oder hängen lassen.
Wichtig: Habt ihr Zucchinis geerntet, achtet unbedingt darauf, dass sie nicht bitter schmecken – die bitteren Zucchinis enthalten womöglich Giftstoffe und können zu Übelkeit und Erbrechen führen.

Auch Johannisbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren und Kirschen können im Juli schon reif sein und geerntet werden – hier müsst ihr aber schnell sein, bevor sie euch am Busch oder Baum verfaulen oder von Vögeln abgefressen werden!
Tipp: Einige Beerensorten wie Johannisbeeren oder Himbeeren lassen sich übrigens auch gut einfrieren, solltet ihr sie nicht sofort verbrauchen können.

Habt ihr in eurem Nutzgarten auch noch ein paar Kräuter, so gibt es auch hier etwas zu tun: Oregano und Thymian sollten nämlich im Gegensatz zu vielen anderen Kräutern erst geerntet werden, sobald sie blühen, um ihr volles Aroma zu entfalten. Am besten haltet ihr die Kräuter vor der Ernte möglichst trocken und wartet mit dem Ernten, bis der Morgentau abgetrocknet ist. Wenn ihr Pfefferminze im Garten habt, so könnt ihr auch diese im Juli ernten – dann besteht sogar die Chance, im Herbst eine weitere Ernte zu bekommen!

Aussaat

Aber in eurem Nutzgarten ist nicht nur die Ernte im Juli dran. Um auch bis in den Herbst hinein frisches Gemüse und Salate aus dem eigenen Garten essen zu können, könnt ihr im Juli auch noch einiges aussäen!

Sowohl Möhren als auch Sommerradiseschen und auch Bohnen könnt ihr zum Beispiel noch im Juli neu säen – greift dabei aber am besten auf Sorten zurück, die eine kurze Kulturzeit haben. Beachtet bei den Bohnen außerdem, sie nicht an einem Platz zu säen, auf dem im Vorjahr bereits Bohnen standen. Auch Petersilie keimt im warmen Juli übrigens sehr gut, weshalb sie sich ebenfalls zur Aussaat anbietet.

Neben Möhren und Bohnen könnt ihr auch Salat im Juli für die Herbsternte einsäen – insbesondere Feldsalat, Eissalat, Endivien oder Rucola sind hier beliebt.

Aber Achtung: Bei den oft sehr warmen Temperaturen im Juli müsst ihr eure frisch gesäten Samen regelmäßig, am besten morgens und abends, kontrollieren – denn sollten sie Austrocknen, keimen sie natürlich nicht mehr.

Pflege

Im Juli ist es oft sehr warm, tagelang sind die Temperaturen hoch und in der Nacht kühlt es kaum mehr richtig ab. Es heißt nun also wirklich viel Gießen, damit eure Pflanzen nicht vertrocknen und genug Wasser bekommen! Habt ihr übrigens auch einen Kompost im Garten, so solltet ihr diesen ebenfalls wässern, damit der Prozess der Verrotung nicht durch das Austrocknen zum Erliegen kommt. Neben dem vielen Gießen solltet ihr auch gerade Starkzehrer, wie Tomaten oder Gurken regelmäßig düngen, damit sie die Kraft und Nährstoffe haben, viele Früchte für eure Ernte zu produzieren.

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