Was ihr im Januar für euren Garten tun könnt

Der Januar ist einer der ruhigsten Monate für die Pflanzen in eurem Garten. Wenn ihr jetzt jedoch glaubt, es gäbe deshalb nichts zu tun, liegt ihr falsch! Im Januar lässt sich ganz wunderbar die nächste Gartensaison vorbereiten.

Gartentipps

Florian Strauß
Florian Strauß
· 3 min Lesedauer

Der Januar ist einer der ruhigsten Monate für die Pflanzen in eurem Garten. Wenn ihr jetzt jedoch glaubt, es gäbe deshalb nichts zu tun, liegt ihr falsch! Im Januar lässt sich ganz wunderbar die nächste Gartensaison vorbereiten. Denn die ein oder andere Pflanze lässt sich trotz winterkalter Temperaturen im Garten aussäen oder einpflanzen und auch für den ausgedienten Weihnachtsbaum findet sich noch Verwendung.

Vorzucht für drinnen

Zwar ist es draußen noch zu kalt für viele Pflanzen, aber es macht durchaus Sinn, im Januar mit der Vorzucht von Setzlingen zu beginnen, damit diese eine stattliche Größe erreichen können, bevor sie dann etwas später im Jahr in euer Gewächshaus oder euer Gemüsebeet im Garten umziehen können. Besonders gut geeignet sind dafür beispielsweise Chili, Peperoni, Tomate oder Aubergine. Sie benötigen nämlich für die Vorzucht lediglich einen möglichst hellen Platz in einer Fensterbank oder dem Wintergarten.

Direktsaat draußen

Auch wenn es im Januar meist noch sehr kalt draußen ist, gibt es dennoch einige Pflanzen, die ihr auch zu dieser Jahreszeit in eurem Garten einpflanzen könnt! Ist der Boden frostfrei, könnt ihr zum Beispiel winterblühende Gehölze wie Winterjasmin oder Chinesische Winterblüte pflanzen. Diese blühen sogar im Winter, wenn es keinen Frost gibt. Aber keine Sorge! Sollte es doch frieren, blühen sie wieder, sobald der Frost verschwunden ist, denn sie bilden meistens genug Ersatzknospen.

Auch die sogenannten Kaltkeimer, die kühle Temperaturen benötigen, um überhaupt zu keimen, könnt ihr wunderbar im Januar bei frostfreiem Boden einsäen. Zu den Kaltkeimern gehören beispielsweise Astern, Christrosen, Veilchen oder auch Bärlauch.

Übrigens könnt ihr auch Blumenzwiebeln noch sehr gut im Januar bei frostfreiem Boden stecken. Damit seid ihr dann zwar relativ spät dran und müsst eventuell etwas länger auf eure bunten Blumen warten, aber trotzdem könnt ihr euch auf einen blühenden Frühling freuen!

… und was macht ihr mit eurem Weihnachtsbaum?

Solltet ihr zufälligerweise einen Weihnachtsbaum im Topf gehabt haben, könnt ihr diesen ebenfalls im Januar in eurem Garten auspflanzen, sobald der Boden frostfrei ist. Bevor ihr das allerdings tut, solltet ihr euren abgeschmückten Baum langsam an die kalten Temperaturen gewöhnen – am besten in einer Garage oder einem Gartenhaus.

Habt ihr keinen Weihnachtsbaum im Topf gehabt, dann könnt ihr diesen aber dennoch in eurem Garten verwerten. Einige Frühblüher wie Krokus oder Schneeglöckchen sind nämlich manchmal etwas vorschnell in ihrem Wachstum und sollten dann vor zu starkem Frost geschützt werden. Und da kommen die Zweige eures ausgedienten Weihnachtsbaumes in Spiel, sofern sie noch Nadeln haben, denn sie eignen sich ganz hervorragend, um die kleinen Pflanzen abzudecken.

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